Ein Girokonto ist immer noch für viele Bankkunden mit Gebühren verbunden, die sie sich sparen könnten: Neben den monatlichen Grundgebühren für Kontoauszüge fallen oftmals auch Gebühren für Belege an Bankautomaten an. Nicht selten geben Bankkunden mehr als 80 Euro jährlich für ihr Konto aus.
Hier kann ein Wechsel zu einer Bank, die ein Girokonto umsonst anbietet, ein enormes Sparpotenzial mit sich bringen. Die Angebote für kostenlose Girokonten sind mittlerweile sehr vielfältig und zahlreich. Doch auf welche Konditionen ist beim Wechsel eines Girokontos ganz besonders zu achten, damit sich der Schritt für den Bankkunden auch tatsächlich lohnt?
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Viele Banken knüpfen ihr Angebot an einen festgelegten monatlichen Geldeingang oder an einen Kontostand, der vom Kontoinhaber nicht unterschritten werden darf. Hier empfiehlt es sich, sich für ein Girokonto zu entscheiden, das man kostenlos nutzen kann, ohne solche speziellen Auflagen zu erfüllen.
Außerdem sollte der Bankkunde bereits im Vorfeld für sich abwägen, welche Form eines Girokontos am günstigsten für ihn ist. Bei manchen Banken kann der Kunde zwischen einem Online-Konto oder einem herkömmlichen Konto wählen. Hier gilt generell, dass Online-Anbieter meist günstiger als konventionelle Filialbanken sind, da bei ihnen die hohen Verwaltungskosten wegfallen.
Wer ein kostenloses Girokonto eröffnen will, sollte auch überprüfen, ob die jeweilige Bank ein dichtes bundesweites Filialnetz betreibt oder ob bei der Auszahlung von Geld fremde Geldautomaten benutzt werden müssen. Denn für die Nutzung fremder Geldautomaten fallen oft zusätzliche Gebühren an, die das vermeintlich kostenlose Girokonto schnell zu einem teuren Vergnügen werden lassen.
Ein weiteres Auswahlkriterium sollte schließlich die für einen Dispokredit gültige Zinshöhe sein. Dieses Kriterium sollte vor allem von denjenigen Bankkunden beachtet werden, die ihr Konto gerne mal überziehen. Mit Zinsen von bis zu 18 Prozent sind konventionelle Dispokredite bei manchen Banken sehr teuer und stellen somit einen wesentlichen Kostenfaktor dar. Deshalb kann es lohnenswert sein, sich für einen Anbieter zu entscheiden, der günstige Sollzinsen anbietet.










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